Most
Beschreibung
- Most heißt deutsch Brüx und liegt 24 Kilometer südwestlich von Teplice
- die Stadt besitzt zwei städtische Friedhöfe
- keine Angaben über eventuelle Reste des 1878 eingeweihten jüdischen Friedhofs
- auf dem jüdischen Friedhof von Teplice sind Gräber von Juden aus Most
- beim Besuch beim Teplicer Rabbiner Chaim Klein stellte sich heraus, dass ein jüdischer Friedhof in Most existiert
- Besuch beim Teblicer Rabbiner Chaim Klein stellte heraus das ein jüdischer Friedhof in Most existiert
- dieser befindet sich im Norden der Stadt
- auf einem Denkmal für Kriegsgefangene aus dem ersten Weltkrieg ist zu lesen: Den Kriegkameraden 1914 - Kriegsgefangenen Israeliten 1917
- ein Hauptgebäude das in Verwaltungshaus und Feierhalle unterteilt ist befindet sich auf dem Friedhof
- das Gebäude enthält eine Inschrift in Deutsch und Hebräisch: Erkenne was auf ... Glauben und wohin du zurückkehrst!
- viele Grabsteine tragen deutsch- jüdische Namensinschriften
Zeittafel
- 1393
- Erwähnung eines jüdischen Geldverleihers in Most
Im 14. Jahrhundert - Entstehung einer Judenstraße in der Nähe des Klosters
- 1453
- Vertreibung der Juden von Most, die meisten zogen nach Litomerice
- 1839
- bekam ein Jude die herrschaftliche Erlaubnis in Most zu leben
- 1861
- Gründung einer jüdischen Gemeinde, es lebten 15 Juden in Most
- 1872
- Einweihung der Synagoge
Bedeutende Rabbiner in Most waren:
Alexander Kisch (1874-1877)
Joseph Samuel Bloch (1877-1879)
der spätere Professor am Hebrew Union College in Cincinatti Gotthard Deutsch (1884-1891) - 1878
- Einweihung des jüdischen Friedhofs
- 1879
- Gründung einer Beerdigungsbrüderschaft
- 1930
- lebten 662 Juden in der Stadt
Im Herbst 1938 wurde die Synagoge zerstört
