Litomerice
Beschreibung
- Litomerice liegt drei Kilometer nördlich von Terezin
- Friedhof befindet sich am Stadtrand, unterteilt in zwei Bereiche, Alt und Neu
- Gedenkstein an jüdische Opfer des Nationalsozialismus
- Gedenkstein enthält Auflistung der Orte in denen vor der Protektoratszeit Juden lebten
- genannt werden die Orte, Litomerice, Livosice, Ustek, Jez Byil, Ultraceni, Krutosti, Hruzovlady und Letech
Zeittafel
- 1057
- Erwähnung der Juden im Gründungsbuch der Stadt
- 1529
- Gründung eines jüdischen Viertels
- 1540
- Ferdinand I. erlaubte den freien Warenhandel
- 1541
- Judenpogrom mit Vertreibung der ansässigen Juden
Synagoge wurde in Krankenhaus umgewandelt
- 1546
- erging das Edikt "de non tolerandis Judaeis"
- 1584
- wurde Juden der Aufenthalt in der Stadt verboten
- 1851
- wohnten in Litomerice sechs jüdische Familien
- 1863
- gab es hier 100 Juden
- 1875
- wurde eine jüdische Gemeinde gegründet und
- 1883
- eine Synagoge eingeweiht
- 1921
- zählte die Stadt 616 jüdische Bewohner
- 1930
- lebten hier 425 Juden, 143 davon bezeichneten ihre Nationalität als Jüdisch
- 1938
- verließen fast alle Juden die Stadt, verbleibende wurden deportiert
- 1945
- wurde die Synagoge zerstört

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