1. Verlegung von Stolpersteinen in Freiberg
Acht zehn mal zehn Zentimeter große Pflastersteine bringen seit gestern Namen von Freibergern in die Stadt zurück, die einst hier gelebt haben und vergessen wurden. Sichtlich gerührt hat Michael Düsing vom Christlichen Jugenddorfwerk als Initiator der Aktion mit etwa 60 Interessierten die Arbeit den Kölner Künstlers Gunter Demnig vor den Häusern Kesselgasse 1a, Poststraße 16 und Heinestraße 12 begleitet.
Dieser Stolperstein wurde vor der Kesselgasse 1a für Fritz Baum verlegt.
Der Kölner Künstler Gunter Demnig präsentiert den Stolperstein für Fritz Baum
Verlegung auf der Kesselgasse 1a, Dr. Michael Düsing (Bildmitte) hielt eine Ansprache und erläuterte die Hintergründe dieser Aktion
Verlegung der Steine auf der Poststraße 16 für Max, Grete und Werner Pinkus.
Tief bewegt hält Aviva Lynton (rechts im Bild), die heute in Israel lebt, vor dem Haus ihrer Großeltern ein jüdisches Totengebet, das so genannte Kaddisch.
Die auf der Poststraße verlegten Stolpersteine für die Familie Pinkus.
Verlegung der Stolpersteine auf der Heinrich-Heine-Straße 12
Die auf der Heinricht-Heine-Straße vor dem Haus Nummer 12 verlegten Stolpersteine für die Familie Heymann