Dr. Ing. Moritz Hochschild

1900 - 1905
Studium an der Bergakademie
1905/1906
Hochschild ist der erste jüdische Absolvent, der eine Dissertation an der Bergakademie einreicht. Die Promotion wird aus fadenscheinigen Gründen verweigert.
1906 - 1911
Lehrzeiten für die Metallgesellschaft (Frankfurt/M.) als Erzkäufer in Spanien; Leitung einer Kupfergrube in Argentinien
ab 1911
Aufbau einer der größten Erzhandelsfirmen Südamerikas in Chile (ab 1919 auch auf Bolivien und Peru erstreckt)
1914 - 1918
Militärdienst für Deutschland im 1. Weltkrieg
ab1919
Rückkehr nach Chile; Hochschild wird in den zwanziger und dreißiger Jahren einer der erfolgreichsten und innovativsten Erzhändler Südamerikas
1921
Hochschild promoviert an der Bergakademie Freiberg zum Doktor-Ingenieur
1933 - 1945
Hochschild bemüht sich erfolgreich um die Rettung vieler verfolgter Juden vor der Naziherrschaft
1952
Enteignung seiner Gruben und Erzhandelsunternehmen in Bolivien
in den 50er Jahren
Ausdehnung seiner Geschäftstätigkeit nach Brasilien, Argentinien, Kolumbien, USA und Europa;
Umfangreiche soziale und wissenschaftliche Stiftungen in Südamerika;
aktive politische Unterstützung des europäischen Einigungsprozesses

Moritz Hochschild verstarb 1965 in Paris

Doktor-Ingenieur Moritz Hochschild