Ab 1990
Neue Zuwanderung, Neue Chancen, Neue Aufgaben
- 1990
- Gesetz der Volkskammer ermöglicht die Zuwanderung von Juden als Kontigentflüchtlinge
- 1990
- Ende der DDR, Vereinigung der beiden Teile Deutschlands, BRD übernimmt Zuwanderungsgesetz
- 1990
- Wiedereinsetzung des Freistaates Sachsen
- 1992
- Beschluß der Verfassung des Freistaates Sachsen
- 1994
- Kreisgebietsreform schafft neue Verwaltunseinheiten
- 1994
- eine Religionslehrerin wurde im Landesverband der Jüdischen Gemeinden Sachsens angestellt
- 1996
- ein Rabbiner nimmt Arbeit für die Jüdischen Gemeinden Sachsens auf
- 2001
- Gründung einer Kulturkommission der Jüdischen Gemeinde Dresdens
Seit 1990 ermöglichten neue gesetzliche Bestimmungen eine bis heute anhaltende Zuwanderung von Juden aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Unter den Migranten sind besonders viele Intellektuelle und Künstler, die in Deutschland auch nach besseren Bedingungen für die Ausübung der Künste suchen. Diese Möglichkeiten finden sie in großen Maße in den jüdischen Gemeinden. Nur selten gelingt es den Künstlerinnen und Künstlern, sich auch auf dem Markt zu etablieren.
Es liegt in der Natur der Sache, dass die Integration der Zuwanderer in die jüdischen Gemeinden, die Mehrheitsgesellschaft und die Kunstszene ein offener Prozess ist, über den gegenwärtig noch keine abschließenden Aussagen getroffen werden können.