Pressestimmen 2008
Stolpersteine in die Freiberger Geschichte
Dokumente über das Schicksal Freiberger Juden sammeln Jugendliche und Mitarbeiter des Freiberg Kollegs und des Christlichen Jugenddorfwerkes (CJD) seit Anfang der 90er Jahre. Ergebnisse sind ab 14. Mai, dem 60. Gründungstag des Staates Israel, ab 16 Uhr in einer Ausstellung der CJD-Geschichtswerkstatt im Kinopolis Freiberg an der Chemnitzer Straße zu sehen. Sie ist eingebettet in dreitägige Begegnungen mit Israel.
Quelle: Freie Presse 09.05.2008
In Gedenken an jüdische Bürger
Weitere sechs Stolpersteine sollen ab nächste Woche in Freiberg die Namen und das Schicksal von Opfern des NS-Regimes vor deren einstigen Wohnhäusern in die Erinnerung zurückrufen. Initiiert von der Geschichtswerkstatt des Christlichen Jugenddorfwerkes und den Freiberger Wirtschaftsjunioren verlegt der Kölner Aktionskünstler Gunter Demnig am 15. Oktober an der Ecke Thiele- / Burgstraße, vor der Burgstarße 3, dem Obermarkt 5 und vor dem Haus Kreuzgasse 4 ab 10 Uhr die Steine.
Quelle: Freie Presse 10.10.2008
Stolpersteine für Herz und Kopf
Sechs weitere Stolpersteine erinnern seit gestern an Freiberger Juden, die von den Nationalsozialisten umgebracht oder in den Tod getrieben wurden. Die Würfel von der Größe eines Pflastersteines, die der Kölner Bildhauer Gunter Demnig cor den jeweiligen Wohnhäusern eingelassen hat, tragen eine Messingplatte mit den Namen und Lebensdaten der Opfer. Im vorigen Jahr waren bereits acht Stolpersteine in Freiberg verlegt worden.
Quelle: Freie Presse 16.10.2008


