Pressestimmen 2006
Brücke gegen das Vergessen
In Freibergs Partnerstadt Ness Ziona, unweit von Tel Aviv gelegen, ist die Ausstellung "Jüdische Familien in Freiberg" drei Wochen lang gezeigt worden. Die Dokumentation war seit 1992 von arbeitslosen Jugendlichen und Langzeitarbeitslosen der Außenstelle Freiberg im CJD Chemnitz zusammengetragen worden.
Quelle: CJD-Intern 01.2006
Hobbyforscher erkunden Historie der Todesmärsche
Ein dunkles Kapitel deutscher Geschichte - die Todesmärsche mit KZ-Insassen - versucht derzeit die Geschichtswerkstatt beim Christlichen Jugenddorfwerk Deutschlands (CJD) in Freiberg für die Region zu erforschen. Ein vierköpfiges Team unter Leitung von Christine Schmidt hat sich jetzt der Aufgabe angenommen. "Wir brauchen vor allem Zeitzeugen", erklärt sie, und sie weiß, dass das nach so langer Zeit nicht einfach sein wird.
Quelle: Freie Presse 28/29.01.2006
Wer erinnert sich noch an die Häftlingsmärsche von 1945
Die Geschichte der Todesmärsche in Freiberg und Umgebung näher zu erforschen und zu dokumentieren ist eine Aufgabe der Geschichtswerkstatt der Außenstelle Freiberg des Christlichen Jugenddorfwerkes Deutschlands (CJD), einem Projekt, das durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird. "Deshalb wenden wir uns auch an noch lebende Zeitzeugen dieser Ereignisse und an alle, die davon wissen. Denn wir wollen versuchen, die damaligen Marschrouten nachzuvollziehen, einzelne Übernachtungsorte und Gräber zu finden", ruft Dr. Michael Düsing, CJD-Bereichsleiter, zur Mithilfe auf.
Quelle: Amtsblatt Freiberg 08.03.2006
Wertvoller Schatz für jüdische Gemeinde
Einmal mehr haben junge Leute im Rahmen eines Freiberger CJD-Projektes für die Erforschung jüdischen Lebens in Sachsen höchstes Lob geerntet. In dreijähriger Arbeit haben zehn junge Frauen und Männer die mehr als 2500 Grabstellen des Neuen Israelitischen Friedhofs in Dresden dokumentiert. Der Friedhof war während des Bombenangriffs vom Februar 1945 schwer beschädigt worden.
Quelle: Freiberger Anzeiger 21.06.2006
Leiden unterm Hakenkreuz
Die Ausstellung "Leiden unterm Hakenkreuz" öffnet heute im Foyer des Landratsamtes Freiberg an der Frauensteiner Straße. In ihr vereint sind eine Dokumentation über den Alltag jüdischer Kinder während des Holocausts und eine Fotoausstellung über das Konzentrationslager Buchenwald von Jürgen Maria Pietsch.
Quelle: Freie Presse 26.08.2006




